Straßen Wien (MA 28)

Web / Foto

Straßen Wien (MA 28)


Projektbeschreibung

Die Magistratsabteilung 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau plant, baut, erhält und verwaltet die öffentlichen Verkehrsflächen in Wien – ausgenommen Autobahnen und Schnellstraßen. Derzeit betreut die MA 28 rund 6.842 Straßen, das sind rund 2.763 Kilometer Straßen, die laufend an die sich ändernden Anforderungen der NutzerInnen angepasst werden müssen. Im Jahre 2012 hat die MA 28 556 Straßenbaustellen abgewickelt und 9.274 Aufgrabungen diverser Einbautendienststellen im öffentlichen Straßenraum koordiniert.

Kernstück der Öffentlichkeitsarbeit sind die Webangebote (Internet und Intranet) der MA 28, über die sämtliche relevante Informationen an die jeweiligen Zielgruppen transportiert werden. Der letzte große Relaunch erfolgte 2007 anlässlich der Umstellung von HTML auf view4/CMS, dem CMS (Content Management System) der Stadt Wien. Eine Frischzellenkur war dringend notwendig.

Durch den Relaunch 2012 erstrahlt der Webauftritt der MA 28 im neuen Glanz. Die Inhalte sind leichter auffindbar, die Struktur ist einfacher und übersichtlicher geworden – weniger Klicks führen jetzt zum Ziel. Auch die Inhalte, Zahlen und Fakten wurden überprüft und aktualisiert. Ein Webshop wurde integriert und komplettiert nun das Informationsangebot. Neben der Verbesserung der
Nutzbarkeit wurde mit dem Relaunch auch eine neue Bildsprache gefunden.

Umsetzung

Der Internetauftritt der Abteilung Straßenbau und Straßenverwaltung (MA 28) hat sich über die Jahre zu einem „Flaggschiff“ unter den Webangeboten der Stadt Wien entwickelt. Ausschlaggebend dafür ist eine Bildsprache mit hohem Wiedererkennungswert. Eine ursprünglich für anatomische Studien gedachte
Holzfigur wurde mit Warnweste und Bauhelm bekleidet. „Maxi“ war geboren und geleitet die BesucherInnen mit Witz und Charm durch den Webauftritt.

Wichtig am Webauftritt der MA 28 ist, dass das gesamte Angebot von allen Menschen genützt werden kann – unabhängig von der technischen Ausstattung und unter Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse. Deshalb setzt strassen.wien.at auf bewährte Lösungen und befolgt die international bewährten WAI-Richtlinien für barrierefreies Webdesign.

Kunde: Straßenbau und Straßenverwaltung, Stadt Wien (MA 28)

Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen

Print / Foto / Layout

Building Bridges (Dachverband WS)


Projektbeschreibung

Sozialpolitik hat in der Stadt Wien traditionell einen hohen Stellenwert. Menschen, die sich in schwierigen Phasen befinden, vertrauen darauf, Unterstützung zu finden. Entscheidend dabei ist, diese Hilfe durch optimale Kommunikation zugänglich zu machen.

Der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen ist eine Organisation, die mehr als 70 soziale Unternehmen und Wohlfahrtsorganisationen mit Schwerpunkten im ambulanten, teilstationären und stationären Pflege- und Betreuungswesen vertritt – unter anderem Fonds Soziales Wien, Jugend am Werk, die Volkshilfe oder die Caritas Socialis. Die wesentliche Aufgabe des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen ist, als eine Art „Brückenkopf“ unter den Organisationen unterstützend tätig zu werden.

Der DV versteht sich als eine kommunikative Plattform für seine Mitgliedsorganisationen und alle sozialpolitischen Akteure, denen die Umsetzung der Charta der Vereinten Nationen, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union in konkrete Verbesserungen der Lebensqualität aller Menschen in der Stadt Wien ein Anliegen ist.

Umsetzung

Die Arbeit mit den mehr als 70 Organisationen stellt der Dachverband in jährlichen Berichten dar. Basierend auf den Vorgaben des Corporate Design wurde für den Tätigkeitsbericht 2015 das Motto „Building Bridges“ in grafischer Form in Szene gesetzt. Ein wohl überlegtes, klares Grundlayout sorgt dafür, dass darin fast alle Informationen thematisch auf jeweils einer Doppelseite untergebracht werden konnten. Die Hauptarbeit bestand in der Erarbeitung einer Bildsprache, die das Leitthema und die Leistungen des Dachverbandes nach außen trägt.

Kunde: Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen

Stadt Wien (Interne Revision)

Print / Foto / Layout

Eine Frage der Ethik (Stadt Wien)


Projektbeschreibung

Als verantwortungsbewusste Stadtverwaltung verfügt Wien über ein Antikorruptionsprogramm. Das Handbuch zur Korruptionsprävention Eine Frage der Ethik enthält Verhaltensempfehlungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Vorgesetzte. Das Wiener Konzept zur Korruptionsprävention entspricht den Standards des österreichischen Verhaltenskodex für die öffentliche Verwaltung. Bekenntnis zur Transparenz Die Stadt Wien bekennt sich zu einer transparenten und unbestechlichen Verwaltung.

Über 50.000 Exemplare der ersten beiden Aufagen von „Eine Frage der Ethik – Handbuch zur Korruptionsprävention“ wurden in der Aus- und Fortbildung und als Information für MitarbeiterInnen der Stadt Wien sowie für interessierte BürgerInnen und KundInnen der Stadtverwaltung eingesetzt. MitarbeiterInnen und Führungs­kräften steht mit der 3. Auflage ein aktualisierter Arbeitsbehelf für das sensible Thema Korruption und für eine Unternehmenskultur der Transparenz und Unbe­stechlichkeit zur Verfügung. Die Empfehlungen und Handlungsanleitungen waren und sind auch für andere in- und ausländische Verwaltungen beispielgebend.

Das Programm hilft den hohen sozialen Standard der Stadt Wien zu erhalten, der BürgerInnen genauso nützt wie den MitarbeiterInnen. Das Wiener Konzept wurde mit dem Speyer-Preis der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ausgezeichnet.

Umsetzung

Die Gestaltung des Druckwerkes „Eine Frage der Ethik“ fokusiert auf klare Strukturen und einer in sich geschlossenen Bildsprache. Die großflächigen Bilder korrespondieren mit dem lebendigen, in seiner Struktur aber schlicht gehaltenen Layout. Die Farbgestaltung der Broschüre ist stimmig und lädt ein, sich mit dem sensible Thema der Korruptionsbekämpfung auseinander zusetzen. Das Handbuch steht damit in der Tradition der 1. und 2. Auflage. Viele NutzerInnen der ersten beiden Auflagen bestätigten, das Handbuch gerade wegen seines Designs gerne zur Hand genommen und sich in der Folge inhaltlich damit auseinander gesetzt zu haben.

Das Handbuch zählt zu den erfolgreichsten Publikationen der Stadt Wien. Es wurde und wird breitflächig als Schulungsunterlage eingesetzt. Die Broschüre wird darüber hinaus bei externen Kontakten national und international als Werbeträger für Wien als transparente und weitgehend korruptionsfreie Stadtverwaltung eingesetzt. Dies gilt nicht nur für die europäischen Städte. Über Expertentreffen im Wiener Rathaus sind Exemplare des Buchs auch im außereuropäischen Ausland (z.B. Afghanistan, Bangladesch, Gambia, Saudi-Arabien, Kongo, Nigeria, Tansania, Russland und USA) in Umlauf gekommen und haben so den Ruf des Wirtschaftsstandorts Wien und Österreich mitbeeinflusst

Kunde: Stadt Wien / Interne Revision

Integration und Diversität (MA 17)

Print / Foto / Layout

Diversität in Wien (Stadt Wien / MA 17)


Projektbeschreibung

Die Abteilung Integration und Diversität (MA 17) fördert Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich mit Integration beschäftigen, und unterstützt verschiedene Dienststellen des Magistrats der Stadt Wien bei der Weiterentwicklung im Sinne des Diversitätsmanagements.

Die Stadt Wien versteht sich als Einwanderungsstadt und verfolgt einen pro-aktiven und gestalterischen Ansatz in der Integrations- und Diversitätspolitik. Sie anerkennt die soziale und kulturelle Vielfalt der Bevölkerung und sieht sich selbst als Motor für ein sich veränderndes Selbstverständnis der Stadtgesellschaft. Zugewanderte Personen gelten nicht als marginale Sondergruppen sozialpolitischer und rechtlicher Maßnahmen, sondern als selbstverständlicher Teil der Bevölkerung und gleichberechtigte BürgerInnen der Stadt.

Der Diversity Check der Magistratsabteilung 17 bietet eine prozessorientierte Analyse der Organisation sowie eine Sensibilisierung der Mitar­beiterInnen in Hinblick auf diversitätsrelevante Aspekte ihrer Tätigkeitsfelder. Damit bekommen die Abteilungen ein „Werkzeug“ in die Hand, das es ihnen ermöglicht, alle Organisationsbereiche der Dienststelle auf ihre Diversitätsrelevanz hin zu analysieren, Handlungsziele festzulegen und in weiterer Folge geeignete und aufeinander abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln.

Umsetzung

Das Layout für den „Diversity Check“ wurde modern und sehr zeitgemäß gestaltet. Die Themen sind optisch und inhaltlich gehaltvoll aufbereitet und mit einem Farbleitsystem unterlegt. Als visuelles Leitmotiv wurden verschiedenfarbige Glaskugeln verwendet, die durch die Mittel der Makrofotografie „emotional spürbar“ in Szene gesetzt werden konnten.

Die Broschüre fügt sich nahtlos in das Corporate Design der Dienststelle ein und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Der „Diversity Check“ wurde mit dem Österreichischen Verwaltungspreis ausgezeichnet. Entscheidend war dabei, dass der „Diversity Check“ so konzipiert ist, dass er für jede Dienststelle innerhalb der Stadt Wien anwendbar ist und das Ziel verfolgt, MitarbeiterInnenzufriedenheit und KundInnenorientierung zu erhöhen.

Kunde: Stadt Wien / Magistratsabteilung 17